Nach längerer Pause ein Lebenszeichen. Der Krankenstand nach dem leidigen Fahrradunfall im Dezember ist schon seit einer Weile zu Ende. In der Zwischenzeit war ich fleissig – nur nicht hier, im Blog. Aber dazu später – hier eine Anmerkung zum Mitgliederbereich der Seite.

Der ist abgeschaltet. Grund sind die Kosten. Das entsprechende Plugin ist nur über ein Abonnement erhältlich, das mit fast 300 Euro im Jahr zu Buche schlägt. Für größere Seiten mag das sinnvoll sein, für das Dreistromland ist es das momentan nicht.

Noten statt Podcast-Episoden….

Vor dem Unfall war mein Plan, im Podcast die Elemente der Liturgie ein wenig auszuleuchten. In gewisser Weise hab‘ ich das getan – allerdings in Form von Noten, nicht in Form von Podcast-Episoden. Der Punkt ist, dass ich, als ich mit der Partitur erstmal angefangen hatte, relativ bald nicht mehr „umschalten“ konnte vom „Noten-Machen“ zum „Podcast-Machen“. In der Folge hatte ich einige Wochen über Partituren verbracht.

Ergebnis ist ein Oratorium, das sich am Ordinarium der katholischen Messliturgie orientiert, diese aber erweitert. Von der Länge wird es mit Brahms „Deutschem Requiem“ vergleichbar sein. Mit den nächsten Podcastfolgen werde ich auf die Ordinariumsteile dieses Stücks zurückgreifen: Zum einen lassen sich an den Sätzen eine Reihe von kirchenmusikalischen Spezifika zeigen. Zum anderen habe ich auf diese Weise keinen Stress mit urheberrechtlichen Fragen – immer wieder Quelle für Bauchweh, das ich als Nicht-Jurist habe.

Gesänge zwischen Himmel und Erde

Zum Stück habe ich eine Werkstattseite eingerichtet. Dort stehen Details und Videos, zum Anhören und/oder Mitlesen. Wer schon länger hier mitliest, wird einen „Bekannten“ wiedertreffen: Die „Aspekte Gottes“. Für das Oratorium habe ich das Stück allerdings umgebaut: Es ist jetzt 6-stimmig; sprich: Für zwei Chöre a 3 umgeschrieben. Die Grundtonart des gesamten Stücks ist f-moll. Daher habe ich die Tonart der „Aspekte“ vom ursprünglichen Es-Dur nach F-Dur hochgesetzt.

Der knappe Segen am Schluss des sechsten Teils war ursprünglich ein Kinderlied. Als solches beginnt er auch im Oratorium, schließt aber in einer 6-stimmige zweite Strophe.

Alles übrige hab‘ ich neu geschrieben. Ursprünglich für meine beiden klein besetzten Gemeindechöre gedacht (daher die Besetzung in 2 x 3 Stimmen), haben sich Größenordnung und Komplexität beim Schreiben jenseit dessen entwickelt, was sich innerhalb der Gemeinde in vertretbarer Zeit realisieren lässt.

Andererseits ist das Gloria Teil eines anderen, eines literarischen Projekts. Aber dazu schreibe ich mehr, wenn ich mit den Arbeiten fortgeschrittener bin. 😉