Freie Noten im Gratis-Download

Unbekannte Noten sind zunächst die sprichwörtliche „Katze im Sack“. Auch ich selbst kaufe sie fast nie.

Trotz des inspirierenden Titelbildes mit den vielen Geldscheinen über diesem Beitrag 🙂 gilt: Das „Dreistromland“ wäre keine wirkliche Praxis- und Arbeitshilfe, wenn jede Leistung Geld kosten würde.

Aber genau das wünsche ich mir von dieser Seite: Dass sie Informationsquelle ist, aber eben auch Hilfen und Erleichterungen für den Arbeitsalltag von Dirigent/Innen, Musikern, Kirchenmusikerinnen und Instrumentalisten anbietet.

Viele Noten sind deshalb frei erhältlich. Dazu gehört auch, dass Ihr sie in beliebiger Anzahl kopieren könnt (also…, im Sinne von legal kopieren….).

Generell versuche ich, Audiomaterial Online zu stellen, damit Ihr einen raschen Höreindruck habt. Obleich ich manche der Sachen selber mit meinen Chören gemacht habe, werden diese Audiodateien überwiegend computergenerierte Klangdateien im mp3-Format sein. Aber dazu sag‘ ich zum Schluss noch etwas…

Falls Ihr die Sachen aufführt, würde ich mich freuen, wenn Ihr der GEMA Bescheid geben könntet. Solltet Ihr die Noten weitergeben, tut das doch bitte über diese Website.

Freie Inhalte im Mitgliederbereich

Um auf die freien Noten zuzugreifen, loggt Euch bitte hier ein. Wer keinen „Dreistromland-Account“ hat, kann sich hier ein Konto einrichten und (ab Sommer 2019) den Newsletter subkribieren.

Kosten oder Verpflichtungen sind damit nicht verbunden. Auch keine versteckten!…

Kommerzielle Noten

Andere Noten könnt Ihr käuflich erwerben. Kommerzielle Ausgaben gibt’s hier also ebenfalls. Um auch hier die „Katze im Sack“ zu vermeiden, könnt Ihr Euch immer Ausschnitte oder Probepartituren kostenfrei herunterladen. Ausserdem habt Ihr immer Audiomaterial zur Verfügung.

Nun habe ich den gesamten Handel an die Firma Digistore24 ausgelagert. Über die vielen Vorteile, die das hat, habe ich hier etwas geschrieben.

Privatpersonen sind nicht die Zielgruppe…

Allerdings macht es über Digistore24 keinen Sinn, einzelne Chorblätter an Euch als Privatpersonen zu verkaufen: Die Gebühren sind höher als der Umsatz. Also hab‘ ich neu über die Angebot und Preistruktur nachgedacht. 

Das Gebührenproblem bei Digistore24 reduziert sich, wenn ich die Noten mit Kopiergenehmigungen für komplette Chöre, für Kirchengemeinden, Vereine und Institutionen anbiete. Im Moment (Stand: Juni 2019) gelten folgende Richtwerte:

Die Preisstruktur auf einen Blick

  • Pro Notenblatt rechne ich im Standardfall mit 0,55 € – wobei die fünf „zusätzlichen“ Cent Gebührenreserven sind. Beispiel: Ein PDF mit vier Partiturseiten kommt demnach auf 2,20 €.
  • Der finale Verkaufspreis enthält stets 30 Kopiergenehmigungen. Unser Beispiel kostet demnach 66,00 € (2,20 € x 30 Kopien).
  • Bei längeren Partituren werde ich den Standardpreis von 0,55 € reduzieren…
  • Darüber hinaus gibt es zu den Verkaufsnoten normalerweise Hilfen zum Einstudieren in Form von Audiodateien. Pro Stimme und Datei kalkuliere ich mit 2,50 €, wobei sich dieser Preis auf 0,50 € reduziert, wenn Ihr die Dateien zusammen mit den Noten als Paket erwerbt.
  • Bei größer besetzten Partituren kommen die Noten für die Einzelstimmen hinzu. Die kalkuliere ich mit 1,10 € pro Blatt – bei beliebig vielen Kopien.
  • Auch hier gelten ermäßigte Paketpreise.

Das versprochene Wort zu dem Audiomaterial

Wie oben geschrieben, handelt es sich bei den Audios um computergenerierte mp3-Dateien.

Warum aus dem Computer? Hast du nicht…

Ja…, ich habe einige Stücke, die es hier gibt, mit meinen Chören aufgeführt. Dies sind allerdings Gemeindechöre, mit Menschen wie Du und ich, die einfach gerne singen – von denen die meisten aber keine formale musikalische Ausbildung haben. Solche Aufführungen hier Online zu stellen, scheint mir aus rechtlichen wie qualitativen Gründen schwierig – und ist auch nicht nötig. Denn: Mehr als Hilfen zum beschleunigten Einstudieren der Einzelstimmen wollen und sollen die Audiodateien nicht sein. Dafür genügt der Rechner.

Kooperationen?

Dass Studioaufnahmen mit ausgebildeten Musikerinnen und Musikern schöner wären, weiß ich natürlich. Dass mit Profis auch „Referenzaufnahmen“ des ein oder anderen Stücks möglich wären, weiß ich auch. Um das zu realisieren, braucht das „Dreistromland“ aber eine finzielle Basis, die (noch) nicht da ist.

Oder?

Naja…, eine andere Möglichkeit könnte eine Kooperation sein? Wer als Musiker/In oder Ensemble eine Website unterhält und Demoaufnahmen sucht, wer vielleicht die eigene Seite mit dem Dreistromland verlinken möchte, kann sich sehr gerne melden. Das wäre ein typisches Win-Win-Szenario? Was denkt Ihr?

Bildquellen: Stock Media Library